Schulgeschichte

Ab 1878 stand auf dem heutigen Gelände der Reinhardswald-Schule eine kaiserliche Dragoner-Kaserne,  in der ein Reiterregiment untergebracht war. Sie wurde noch bis zum zweiten Weltkrieg von Militär und Polizei genutzt.

Auch heute sind noch Teile davon vorhanden: 
In den alten Stallgebäuden ist jetzt das Gartenbauamt von Kreuzberg untergebracht.  Viele Schüler lernen es kennen, wenn ihnen mal wieder der Ball über den Zaun geflogen ist. Hinter dem Ballfeld, wo die vielen Verkehrszeichen stehen, kann man vom Schulhof aus die alten Ziegelsteingebäude sehen. Nach dem Krieg waren ein Möbellager, ein Kino und Werkstätten auf dem Gelände untergebracht.

Wo heute das Schulgebäude steht, gab es eine Tankstelle. 1976 wurde dann auf dem Gelände die neue Reinhardswald-Schule gebaut. In das neue Schulgebäude zogen die alte Reinhardswald-Schule aus der Wilmsstraße und ein Jahr später die ehemalige Baluschek-Grundschule aus der Bergmannstraße. Heute gibt es noch einige Lehrer an der Schule, die damals in das neue Gebäude mit eingezogen sind.

1981 wurde das Freizeitgebäude fertig, durch das die Schule dann zur Ganztagsgrundschule wurde. Von heute ca. 700 Schülern besuchen etwa 350 den gebundenen Ganztagsbetrieb.

Fast wäre die Schule schon mal abgebrannt – das war 1987. Der Brand war durch Abdichtarbeiten am Dach entstanden.  Damals hatten die Schüler aber nicht etwa schulfrei – nein, sie mussten ein halbes Jahr in zwei anderen leer stehenden alten Schulgebäuden unterrichtet werden. Alle waren froh, als sie wieder in das Schulhaus zurück konnten.

Den Namen hat die Schule vom Reinhardswald, einem Wald- und Wandergebiet an der Weser im Bundesland Hessen.